Nachdem in Berlin zwei Terrorverdächtige gefasst wurden, schreien Innenminister Friedrich und Polizei-Gewerkschaftsvorsitzender Wittmann wiedermal nach der Vorratsdatenspeicherung.

Zwei Terrorverdächtige wurden verhaftet. Zur Verhaftung kam es, weil Händler die Polizei über den unüblich großen Einkauf von Chemikalien informiert haben. Die "Bedrohlichkeiten" des Internets hatten nix mit ihrer Erfassung zu tun.

Nun sind diese beiden Terrorverdächtigen ja erst ein mal nur verdächtigt.
Mich wundert, dass wieder keiner auf die Idee kommt, sie könnten eventuell unschuldig sein? Wo ist die Unschuldsvermutung hin?
Dank einschlägiger Zeitungsblätter mit ausgeprägtem Sinn für Spitzenjournalismus liest sich Terrorist inzwischen genau so wie Terrorverdächtiger. Der zweite Teil des Wortes wird bereits im Kopf ausgeblendet. Es ist ja so viel Schöner, zu glauben, dass da etwas dran ist.

Und wofür zum Donnerlittchen benötigte die Polizei zur Abwehr dieser Terror"verdächtigen" nun die Vorratsdatenspeicherung?

Macht jetzt mit und unterzeichnet die E-Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17143

Keine Verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung.
Kein Generalverdacht für alle Internetnutzer.
Keine Angst schüren lassen.
Freiheit statt Angst.