die politischen Würfel sind gefallen Der Bürger hat also mal wieder die Wahl gehabt. Mit 71,5% Wahlbeiteiligung (2009: 70,9%) ist die CDU/CSU mit ihren 41,5% knapp an der absoulten Mehrheit und damit an eine Alleinregierung vorbeigescharbt. Die AfD, der "Neue" im Ring, hat mit 4,7% knapp den Einzug in den Bundestag verpasst. Nicht schlecht, für einen Sprung aus dem Stand. Genau dieses knappe Ausscheiden, hat es jedoch noch einmal richtig spannend für die CDU gemacht. Wäre die AfD über 5% gekommen, in den Hochrechnungen sah es zeitweise super knapp aus (4,9%), wäre die Hoffnung auf eine absolute Mehrheit für die CDU, welche zu dem Zeitpunkt teilweise mit absoluter Mehrheit berechnet wurde (18:16 Uhr: Absolue Mehrheit:42,1% CDU: 42,3%), entgültig dahin gewesen.

Nun wusste ich persönlich nicht, was ich schlimmer gefunden hätte: Eine Absolute Mehrheit der CDU/CSU oder einen Einzug der AfD in den Bundestag. Nun ist ja beides nicht eingetreten. Ein Einzug der AfD wäre auf jeden Fall eine Bereicherung des Meinungsbildes im Bundestages gewesen. Also ich glaube die absolute Mehrheit der CDU hätte mir schlechter gefallen.

ANDERERSEITS: Bei umstrittenen Gesetzesvorhaben, z.B. von einer eventuellen großen Koalition (CDU & SPD), wäre die CDU bei ganz knapper absoluter Mehrheit gefährdeter gewesen. Wären bei theoretischen 305 CDU Sitzen nur 3 CDU Abgeordnete nicht auf Parteikurs und die Opposition tut mal wirklich ihre Arbeit, wären diese Gesetzesvorhaben zum Scheitern verurteilt gewesen.

Naja, alles hat seine Vor- und Nachteile. Es erinnert mich nun etwas an Schach mit Würfeln. Die Würfel sind gefallen, nun stehten die Züge der Dame aus wärend die Bauern auf dem Feld warten.