Die Musikindustrie verfolgt weiter die Filesharer (Raubmordkopierer [der Begriff gefällt mir inzwischen dermaßen X-D ]), die Musiker gehen gegen die Musikindustrie vor und die die es am wenigsten stört es: Mich :P

 

Auf der Eröffnung der Popkomm wetterten Lobbyisten der Musikindustrie und der GEMA mal wieder gegen
alle Konsumenten, darunter Filesharer und Semiprofi Musiker. Letztere stören den „Großen“ unter den Künstlern auch noch die Kreise durch Amateurisierung ihrer Arbeit.
Ich kriege mehr und mehr das Kotzen wenn ich das ganze großspurige Gelaber auch nur hör.
Warum vereinen sich einige der Größten der britischen Musikszene grade gegen die Medienverwerter? Beeestimmt nicht wegen der großartigen Beteiligung am Gewinn und den Vorzügen eines Plattenvertrages bei den Major Labels.
Ich für meinen Teil brauch nicht jede Woche die aktuellen Top100 frisch ausm Netz.
Ich brauch nicht die neusten Alben aller Bands die ich jemals gehört habe.
Ich bin zufrieden mit meinen alten Alben, dem daraus resultierenden Musikarchiv und den zwei drei neuen Tracks im Monat welche ich auf legalen Wegen beziehen kann und möchte.
Ich höre mir Alben gern schonmal im Voraus an, ja.
Wenn es mir gut gefällt, dann freu ich mich kurze Zeit später das orginale Album in den Fingern zu halten, mit der guten Qualität der Stücke und dem guten Aussehen der CD im Regal.
Ein gut zusammengemischtes Album, mit den abgestimmten Pausen und Reihenfolgen, lässt sich nämlich nur schwer durch einen Haufen MP3's ersetzen.
Ich schaue mir das Geschehen weiter an, lächle hämisch über die verzweifelten Versuche der Illegalisierung von Musikliebhabern und lächle aufmunternd über die Gehversuche der offeneren Musiker im WWW.
So rock on...
Evilchen